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 RUSSLAND | Weiße Nächte in der Zarenstadt St. Petersburg   
       
 

„Ich weiß keine schönere Stadt. Keine harmonischere Verschmelzung von Stein, Metall und Wasser.“ Diese Lobesworte schrieb André Gide über St. Petersburg, Russlands schönste Stadt, in der einst Walzerkönig Johann Strauß Triumphe feierte. Peter der Große gründete „das Fenster Russlands zum Westen“, dessen unvergleichliche Schönheit und Pracht von vielen Dichtern beschrieben wurde. In den taghellen Weißen Nächten des Sommers, in denen die Sonne erst gegen Mitternacht untergeht, spürt der Besucher die besondere Atmosphäre dieser europäischen Metropole.

1. Tag: Wien – St. Petersburg

Linienflug nach St. Petersburg. Auf dem Weg zum Hotel Panoramastadtrundfahrt. Fakultativ besteht die Möglichkeit, an einer Bootsfahrt durch die beleuchteten Kanäle teilzunehmen.


2. Tag: Die Zarenstadt (F)
Rundfahrt durch die Stadt an der Newa, die zwei Jahrhunderte lang Residenzstadt des Russischen Reiches war. Zahlreiche Kathedralen, Kirchen und Klöster, klassizistische Häuser und Zarenpaläste bestimmen das Stadtbild und legen ein beeindruckendes Zeugnis von ihrem einstigen Reichtum ab. Wir besichtigen die Peter-Paul-Festung* auf der Haseninsel mit der gleichnamigen Kathedrale. Die goldene Spitze des Glockenturms, eine Wetterfahne in Form eines Engels, der ein Kreuz in den Händen hält, ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Inneren der Kathedrale reihen sich die Begräbnisstätten der Zaren aneinander. Weiterfahrt zur Isaakskathedrale*, deren Kuppelgröße nur vom Petersdom in Rom und St. Paul in London übertroffen wird. Im Inneren der Kirche befinden sich über 200 meist großformatige Gemälde und Mosaiken sowie zehn große Säulen aus Malachit und zwei aus Lapislazuli. Die Wände sind mit verschiedensten Marmorarten, Edel- und Halbedelsteinen geschmückt. Insgesamt wurden 43 verschiedene Baustoffe benutzt, was der Kirche den Beinamen „Museum der russischen Geologie“ einbrachte. Am Nachmittag Fahrt mit dem Tragflügelboot* zum prächtigen Schloss Peterhof*, der schönsten Sommerresidenz der Zaren mit herrlichen Gärten und raffinierten Wasserspielen: 140 Fontänen und Springbrunnen sowie Pavillons und kleine Paläste zählt das russische Versailles. Nach dem Sieg über die Schweden bei der Schlacht bei Poltawa 1709 beschloss der Zar, sich eine zeitgemäße Residenz errichten zu lassen, die ein Wahrzeichen der neuen Großmacht Russlands werden sollte. 1714 begannen die Planungen für das neue Schloss, an denen Peter, der sich auf einer langen Rundreise durch Europa bereits mit verschiedenen Handwerkskünsten beschäftigte, aktiv mitarbeitete. Nach der Einweihung nutzte Peter I. den im barocken Stil dekorierten Palast als seine Sommerresidenz, während er die restlichen Jahreszeiten weitgehend im Winterpalast verbrachte. Das Schloss und die Parkanlagen wurden in der Folgezeit ständig erweitert und verschönert. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein bauten die russischen Zaren an dieser Residenz, die sie in unregelmäßigen Abständen immer wieder bewohnten und die mit prächtigen Paradezimmern, wie dem Goldenen Saal, dem Thronsaal und dem mächtigen Treppenhaus aufwarten kann, in der sich aber auch die intimeren Wohnräume der russischen Herrscherfamilie finden, wie das Schlafzimmer Peters des Großen.Vom Schloss ergießt sich eine Kaskade, geschmückt mit allegorischen goldenen Figuren, in den von Fontänen flankierten Kanal, der ins offene Meer mündet.

3. Tag: Katharinenpalast (mit Bernsteinzimmer) & Pavlovsk (F)
Ganztägiger Ausflug in die Zarenresidenzen nach Puschkin und Pavlovsk. In Puschkin ließ Elisabeth I. den Katharinenpalast*, ein herrliches Barockschloss, errichten, das zu den schönsten Residenzen der Welt zählt. Hauptsehenswürdigkeit des Palastes war das Bernsteinzimmer, das Zar Peter als Geschenk erhalten hatte. Im Zweiten Weltkrieg verschwand der Bernsteinschmuck des Zimmers, mittlerweile ist er jedoch als Kopie zu sehen. Beachtung verdient auch der Goldene Saal: mit seinen fast fünfzig Metern Länge und etwa achtzehn Metern Breite gehört er zu den größten Ballsälen Europas. Über dem Katharinenpalast erheben sich die fünf goldenen Kuppeln der Schlosskirche. Hier wird die enge Bindung zwischen Monarchie und Kirche deutlich, die in Russland eine fast tausendjährige Tradition besitzt. Nach der ausführlichen Besichtigung des Palastes spazieren wir durch den Park, der als französischer Barockgarten angelegt wurde. Fakultatives Mittagessen im gemütlichen Landgasthaus Podvorje. Am Nachmittag Besichtigung von Pavlovsk. Das Ende des 18. Jahrhunderts errichtete repräsentative Zarenschloss* liegt inmitten eines riesigen Naturparks, der als größter Landschaftspark Europas gilt. An der Innenausstattung des Palastes beteiligten sich alle führenden Architekten der Zeit. Besonders beeindruckend ist der Thronsaal, in den der Zar bei prunkvollen Banketten einlud. Die Innenräume des Großen Palastes sind weniger als die anderen barocken, großen Zarenresidenzen auf absolute Repräsentation und Machtentfaltung angelegt. Der Palast wirkt trotz seiner Größe entsprechend bescheidener und intimer. Außerdem steht im Gegensatz zu den anderen Residenzen in Pavlovsk der Park im Vordergrund.

4. Tag: Besuch der Eremitage (F)
Besuch der Eremitage* und ausführliche Führung durch die Sammlungen. Die Eremitage zählt zu den größten Kunstmuseen der Welt mit Meisterwerken aus allen Epochen der Kunstgeschichte. „Man würde 70 Jahre brauchen, um sich jedes Exemplar der Eremitage auch nur flüchtig anzusehen“, soll der langjährige Direktor einmal gesagt haben. Verteilt auf vier Bauten und mehr als 1.000 Räume, umfassen die Sammlungen ca. 3 Mio. Objekte (untergliedert in Prähistorik, Kultur der Ostvölker, antike Kunst, westeuropäische Kunst und Numismatik). Besondere Höhepunkte sind die zwei Madonnen Leonardo da Vincis, die Judith von Giorgione, Caravaggios Lautenspieler und die Porträts von Rembrandt, Rubens und van Dyck. Weltberühmt sind auch die Arbeiten von Henri Matisse (Der Tanz, Die Musik), von Auguste Renoir und die Skulpturen von Rodin. Beachten sollte man auch die Paradesäle der Eremitage: prächtig sind der Malachitsaal, der Thronsaal, der Wappensaal und der Gedächtnisraum an den Großen Vaterländischen Krieg von 1812, der als Galerie erhalten blieb. Betreten und verlassen werden Sie die Eremitage über die berühmte Jordantreppe – ein vergoldeter Marmor-Stucktraum, der Pracht und Reichtum suggeriert und die Besucher auf die Herrlichkeiten des Museums einstimmt. Nach einem ausführlichen Rundgang Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben vorbehalten!
(F=Frühstück)

Hotel Park Inn Newski ****
In einer Seitenstraße des berühmten Newski-Prospekts gelegen befindet sich das Hotel im Herzen des historischen Zentrums. 270 moderne Zimmer bieten einen angenehmen Aufenthalt.

Termine/PreisePauschal p.PEZZ
Kultur- und Studienreise (PLEDPE7)
25.05.-28.05.2017€ 949,-€ 155,-
03.06.-06.06.2017€ 949,-€ 155,-
15.06.-18.06.2017€ 949,-€ 155,-
01.07.-04.07.2017€ 949,-€ 155,-

Alle Preise pro Person

Aufpreise:
Stornogebühr Studienreise € 0,-
Kanalfahrt am 1. Tag € 28,-
Mittagessen im Landgasthaus Podvorje 3.Tag € 38,-
Kleingruppenzuschlag 15-19 Personen € 85,-
Land only € 640,-
Flugabrechnung Rossiya Airlines € 0,-

Leistungen

Linienflüge Wien – St. Petersburg – Wien (Rückflug via Moskau)
Flughafen- und Sicherheitsgebühren (dzt. € 189,-)
Transfers in einem bequemen Reisebus
3 Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel Park Inn Newsky 4*
Verpflegung laut Programm
Fahrt mit dem Tragflächenboot Petersburg – Peterhof
Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Eintritte: Peter & Paul Festung, Isaakskathedrale, Schloss Peterhof, Katharinenpalast (mit Fotoerlaubnis), Schloss Pavlovsk inkl. Park, Eremitage
Informationsmaterial
Reiseliteratur
Qualifizierte Studienreiseleitung: Dr. Natascha Simina, Dr. Josef Prinz (Änderungen vorbehalten!)


Nicht inkludiert

Visum, obligatorische Versicherung
Kanalfahrt am 1. Tag: pP € 28,-
Mittagessen im Landgasthaus Podvorje am 3. Tag: pP € 38,-


Teilnehmerzahl

15 bis max. 26 Personen


Hinweise

Bitte um frühzeitige Buchung wegen der Visumformalitäten

 
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